Warum Rechtsanwaltskanzleien einen
externen IT-Dienstleister brauchen
98 %
der deutschen Unternehmen nutzen Cloud-Dienste
(KPMG Cloud-Monitor 2024)
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regulatorische Pflichten: DSGVO, §43a BRAO und §203 StGB gleichzeitig
Managed IT für Rechtsanwaltskanzleien: Was gehört dazu?
Eine professionelle IT-Betreuung für Rechtsanwälte umfasst heute deutlich mehr als Rechner-Support. Zum Kernbereich gehören: zentrale Endgeräte-Verwaltung über Microsoft Intune oder MDM-Systeme, standardisierte Einrichtung neuer Arbeitsplätze, automatische Sicherheitsupdates, Festplattenverschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA), Conditional-Access-Richtlinien, E-Mail-Sicherheit mit Phishing-Filter, Schadsoftware-Abwehr, zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung, Microsoft 365 Governance, Datensicherung, Überwachung sicherheitsrelevanter Ereignisse rund um die Uhr sowie laufende Vertraulichkeits- und Sicherheitsdokumentation.
Der Unterschied zur klassischen Business-IT liegt in der Compliance-Tiefe: Diese Leistungen müssen auf §203 StGB, §43a BRAO, §43e BRAO und DSGVO ausgerichtet und nachvollziehbar dokumentiert sein. Das verlangt einen IT-Dienstleister, der nicht nur Technik beherrscht, sondern die regulatorische Landschaft einer Rechtsanwaltskanzlei versteht — inklusive Auftragsverarbeitung, Vertraulichkeitsregelungen, TOM-Dokumentation und Nachweisen für regulierte Mandanten.
Interner IT-Administrator oder externer IT-Dienstleister?
Cybersecurity in der Rechtsanwaltskanzlei: Angriffsvektoren und Schutzmaßnahmen
Rechtsanwaltskanzleien sind ein bevorzugtes Ziel für Cyberangriffe — nicht wegen ihrer Größe, sondern wegen der Datenqualität: Mandatsdaten, Prozessakten, Vertragsdokumente, M&A-Transaktionen, strategische Unternehmensunterlagen, familienrechtliche Angelegenheiten und Fremdgelder auf Anderkonten. Typische Angriffsvektoren sind Phishing-E-Mails mit gefälschten Gerichtsmitteilungen oder beA-Nachrichten, Business-E-Mail-Compromise zur Umleitung von Zahlungen, Ransomware über kompromittierte Dokumente sowie gezielte Angriffe auf Anderkonten-Transaktionen.
Risikoreduzierung entsteht durch die Kombination aus technischen Maßnahmen (Microsoft Defender, Conditional Access, E-Mail-Authentifizierung per SPF/DKIM/DMARC, Endpoint Detection and Response) und organisatorischen Prozessen (Awareness-Schulungen, klare Freigabeverfahren bei Zahlungsanweisungen, Notfallplan). Der entscheidende Punkt: Diese Maßnahmen müssen kontinuierlich gepflegt und dokumentiert werden — im Kanzleialltag zwischen Verhandlungsterminen und Prozessfristen ist das ohne externen IT-Dienstleister kaum leistbar.
Was kostet IT-Betreuung für eine Rechtsanwaltskanzlei konkret?
Bei Rothaug Solutions zahlen Rechtsanwaltskanzleien 89 € pro Nutzer und Monat netto als Flatrate. Bei 10 Mitarbeitenden bedeutet das 890 € netto monatlich — enthalten sind Microsoft-365-Management, Endgeräte-Verwaltung, E-Mail-Sicherheit, Backup, 24/7-Monitoring, persönlicher Support und laufende Vertraulichkeits- und Sicherheitsdokumentation. Microsoft-Lizenzen und Kanzleisoftware-Lizenzen (RA-MICRO Essentials, Actaport, Kleos, Legalvisio) werden separat direkt beim Hersteller bezogen. Im 10-Mitarbeitenden-Beispiel ergibt sich auf Basis des dargestellten Kostenmodells rechnerisch ein mögliches Sparpotenzial — abhängig von Kanzleigröße, bestehender IT-Struktur und Leistungsumfang.
Sie betreuen eine Steuerkanzlei oder arbeiten in einer gemischten Sozietät?
Für Steuerkanzleien gelten mit DATEV, GoBD und §62a StBerG eigene regulatorische Anforderungen. Mehr dazu auf unserer
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